Montag, den 29.04.2013 Wismar bis Waldcampingplatz Nähe Neuhaus

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Im wohlbehüteten und insbesondere warmen Umfeld der Jugendherberge Wismar schlafen wir wie die Murmeltiere. Es fällt uns gar nicht schwer, heute mal früh aufzustehen. Wir genießen ein herrliches JH-Frühstück und es gibt sogar Kakao für meinen Kaffee! Auch gekochte Eier, Säfte und leckere Brotbeilagen und ein vorzüglicher Kirschjoghurt bringen uns die Power, die wir dringend für den Tag brauchen. Um 9:30 Uhr saßen wir schon auf den Fahrrädern. Vorher gelang es Karl-Josef noch den Hotspot anzuzapfen und eine News einzustellen. In Stove konnten wir eine noch in Betrieb befindliche holländische Windmühle bestaunen. In der Nähe von Blowatz gab es ein Großsteingrab aus der Zeit von 3200 bis 3000 v. Chr. (sog. Dolmen aus der Frühsteinzeit). Jürgen meinte, die seien ja noch blutjung. In seinem Vorgarten hat er eine Wurzel (Xylit) aus der Eiszeit als Schmuckstück integriert (wie alt muss denn das Haus sein, wenn der Vorgarten erst nach Hausbau eingerichtet wurde?). Im Fisch-Hus in Kühlungsborn haben wir Mittag gegessen: Scholle, Lachs und Backfisch. Danach ging es durch die Ostseebäder Heiligendamm, Nienhagen und Warnemünde. Der Wind war uns wohl gesonnen, die Sonne eher spärlich. Aber überall dick eingepackte Touristen, die uns einen anerkennenden Blick zollten. Nach 95 km landeten wir dann um ca. 18 Uhr auf einem wunderschönen Waldcampingplatz nähe Neuhaus. Bei 2,5 Grad waren wir beim Anrichten des Gemüses aus Pilzen, Aubergine und Tomaten dick eingehüllt. In der Nacht gab es einen kleinen Zwischenfall: Ich vermisste zunächst meine Badeschlappen im Vorzelt und hörte zugleich Karl- Josef und Jürgen erregt feststellen, dass auf dem ganzen Vorplatz die Fahrradtaschen und Kleidung incl. Lebensmittel aus meinem Vorzelt verteilt waren. Karl-Josef tippte auf einen Waschbären. Auch wenn hierzu sicher Zweifel angebracht waren, das Umfeld sah wirklich verheerend aus.

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