26 Tage vor dem Start ist der zukünftige Ostseeradler Karl-Josef über die Ostertage im Trainingslager an der Nordsee in Domburg. Statt Ostereiersuche werden Tracks auf BaseCamp erarbeitet, übertragen ins GPSmap 62C und bei Schneefall, eisigem Wind, und manchmal Sonnenschein verfolgt.
Nun ist schon die erste Woche meiner Kur herum.
Eigentlich wollte ich ja fleißig radeln, aber erst war mein Fahrrad noch nicht fertig und dann die Straßen mit Schnee(-matsch) bedeckt.
Damit Zeit, Reiseführer einzuscanan, Kartenausschnitte aus bereits eingescanten Landkarten für unsere Strecke herauskopieren und in die richtige Reihenfolge bringen. 7 Reiseführer stehen sortiert in 1 Reihe (zum Großteil alle schon gelesen) und dienen den Streckenverlauf zuzuordnen.
Verdammt dickes Vorbereitungspaket für unsere Tour!
Em Hätze se'me wirklich jeck, söns köm'me net op su'en verdötschte Idee, om Radd e sun Tour ens evens öm de Ostsee zo maache!
Karl-Jupp als Pirat (von links, schon parat jemaat för de Ostsee), Heiner als Napolejon (hoffentlich kütt he en Russland net jenau esu unger de Rädder) föhlt sich emmer widder wohl em kölsche Fasteleer. Un en Kölle jeboore als echte "kölsche Jung", Jürgen (Kölsche sin op de janze Welt jot jeligge)!
Do kunnte me noch laache, wä weiss, wie dat noh Dausende vun Kilometer dann noch ussüht?
endlich, die Sonne lässt sich abends für kurze Zeit blicken!
unser Nachbar - der stolze Ford 17 M Besitzer (sog. Badewanne) - sorgt dafür, dass wir Jungs auch einmal gemeinsam auf einem Foto erscheinen!
Nachdem dem Karl-Josef sein GPS Satellit (war nicht ganz billig!) uns sicher nach Günne am Möhnesee navigiert hat, hat er sich ein Gläschen Wein (oder waren es zwei?) redlich verdient!
Jürgen versteht allein den hoch explosiven auf mehrere Atü bar aufgepumpten Benzinkocher zu handhaben,
macht beim Suppekochen einen ganz entspannten Eindruck!
im KAB Heinrich-Lübke-Haus in Günne am Möhnesee hatten wir einen Balkon über dem Kopf. Es regnete immer noch!
Nach Dienstschluss suchte uns Heiner`s "alter" Schulfreund Martin - der Leiter der Einrichtungen - auf.
Am ersten Tag Dauerregen. Ferdi hat uns von Königsdorf bis Winterberg gefahren. Wir schafften es am selben Tag noch bis Meschede und entschieden uns, eine Jugendherberge aufzusuchen. Wir schleppten die schweren Räder einen steilen Geröllweg immer bergauf. Oben waren wir vollkommen fertig, aber glücklich im Trockenen zu sein.