Polen

Mittwoch, der 15.05.2013 – Ankunft in Kaliningrad (Uhr eine Stunde vorgestellt)

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6:00 Uhr: aufstehen, 8:30 Uhr: „Abmarsch“. Nachdem mir Jürgen zu wenig Respekt vor den reißenden Hunden vorgeworfen hatte - immerhin kann ich aber auf 25 Jahre Erfahrung mit wilden Hunden auf dem Rheindamm verweisen, während Herr Direktor allenfalls beim „chauffiert werden“ zur Arbeit mal einem wilden Hund hinter Panzerglas begegnet sein kann – machte ich die Vorschläge, unsere Dreibeinhocker oben auf zu schnallen und dicht neben Jürgen zu fahren. Diese Vorschläge wurden als zu wirkungslos abgelehnt und Jürgen bastelte sich lieber eine Wasserpistole aus einer Wasserflasche als Abwehrwaffe.

14.05.2013 – 2. Tag in Frombork

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Die Nachricht, dass Karl-Josef uns ab Freitag wieder begleitet, hat uns natürlich sehr positiv gestimmt. Für uns bedeutet dies aber auch, zu überlegen, wie strukturieren wir unsere Zeit bis dahin. Lohnt noch eine Rückkehr auf die „Frische Nehrung“? Es geht ein Boot von Frombork nach Krynica Morska und man hätte die Möglichkeit, einige Ecken der Nehrung sich noch anzusehen. Aber wann geht das Boot, der Campingguide meint es sei saisonal unterschiedlich. Da wir nicht wieder zu spät sein wollen, wie in Stegna (s.

Montag, der 13.05.2013 – auf in Richtung Kaliningrad

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6:15 Uhr aufstehen! Nachdem es nachts – wie von der Campingbesitzerin vorausgesagt - kalt und regnerisch war, kam um 9:15 Uhr die liebe Sonne durch die Wolken. Als wir uns um 11:00 Uhr von der so freundlichen Familie Stupkiewicz aus Stegna – dem Tor zur „Frischen Nehrung“ – verabschieden, erfahren wir, dass um 10:30 Uhr eine Fähre von einem der letzten Orte auf der „Frischen Nehrung“ nämlich Krynika Morska (Hahlberg) nach Frombork (Frauenberg) abfährt. Wir hätten ein gutes Stück abkürzen können, schade!

Sonntag, den 12.05.2013 – auf in Richtung Kaliningrad

Bild des Benutzers Jürgen

Die Ereignisse überschlagen sich heute Morgen. Um den terminlichen Druck aus der vorgegebenen 30-Tage-Frist von Grenze Kaliningrad bis Grenze Finnland zu nehmen, haben wir beschlossen, den russischen Teil mit St. Petersburg auszulassen und die baltischen Länder intensiver zu erfahren / -leben. Daher mussten wir nun auch nicht am 10.05.2013 (Beginn unseres Russlandvisums) unbedingt weiterfahren. Wir wollten nun heute in Richtung Kaliningrad aufbrechen, nachdem wir uns die letzten beiden Tage von der anstrengenden Fahrt bis nach Danzig erholt hatten.

Samstag, den 11.05.2013 - der zweite Tag in Danzig

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6:30 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück Planung der Weiterfahrt nach Kaliningrad (Königsberg), dann Reinigung der Räder und Entfetten der Ketten. Da die Fahrräder im geschützten Foyer des Hostels stehen, wird frisches Kettenöl erst morgen aufgebracht. Nachdem Jürgens Außenspiegel das zweite Mal abgebrochen ist, versucht er mit Hilfe eines sehr freundlichen Polen, dessen Bohrmaschine und Schrauben, den geliebten alten Spiegel wieder zu montieren. Die Reparatur des Spiegels erwies sich aber als ungeeignet, da eine vernünftige Ausrichtung nicht mehr möglich war.

Freitag, den 10.05.2013 in Danzig

Bild des Benutzers Karl-Josef

Die Aussage „ich habe Blei in den Knochen“ kennt wohl jeder. Die gestrige Fahrt, das Gespräch am Vorabend sowie die Belastungen der letzten 12 Tage und 900 km Fahrstrecke sind die Erklärung. Es ist für mich persönlich sehr wichtig, meine Empfindungen gleich nach dem Aufstehen meinen Kollegen mitzuteilen. Beim Frühstück im Hostel wurden neue Ziele besprochen. Wir verlängern den Aufenthalt zwecks Erholung in Danzig um 2 Tage und arbeiten eine Route aus, die uns nicht mehr unter den gestern Abend besprochenen Zeitdruck stellt.

Donnerstag, den 09.05.2013 von Puck nach Gdansk (Danzig)

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Der Tag startet mit Blitz und Donner und endet mit Donner. Den ersten Regen auf unserer Tour erleben wir nachts fast unbemerkt in unseren Zelten. Begleitet mit vielen Blitzen und Donnerschlägen tobt sich das Gewitter zum Glück aber nicht in unmittelbarer Nähe aus. Als wir gegen 6:30 Uhr aus den Schlafsäcken ins Freie wechseln ist zwar das Außenzelt nass, aber unser Gepäck im Vorzelt und die sonstigen Sachen sind alle trocken geblieben. Heiner macht sich auf und besorgt Brötchen, die er in einem klitzekleinen Lädchen findet.

Mittwoch, den 08.05.2013 von Leba nach Puck 78 km, 4,50 Std Fahrzeit, Gesamtfahrstrecke 828 km

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6:30 Uhr aufstehen, auf dem sehr luxuriösen Campingplatz konnten wir einige Klamotten waschen und auch erfolgreich trocknen. Auch unsere Elektrogeräte konnten wieder aufgeladen werden. Außer uns befanden sich fünf deutsche, ein französischer und ein polnischer Campingwagen auf dem Platz. Nachdem Jürgen gestern eher gemütlich fuhr und beinahe den Ehrentitel „Der Treiber“ verloren hätte – er aber immerhin Hanna und Wolfgang erzählen kann, dass sich die Dünen tatsächlich auf Wanderschaft befinden, aber ohne Gepäck – ging es heute hurtig voran.

Dienstag, den 07.05.2013 von Izbica nach Leba

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Unser Gastgeber auf dem Campingplatz in Izbica hatte uns im Gastraum ein Frühstück mit Pfefferminztee (Kaffee kam auf Anfrage) vorbereitet. Der Start verzögerte sich, weil das bestehende Internet nach vielen Versuchen doch nicht zugängig war. Wir gaben auf und starteten zu den berühmten Wanderdünen nach Leba. Nun, wenn man Dünen besuchen will, geht der Weg durch Sand. Aber nicht schon 13 km vorher – glaubten wir! Wenige Kilometer hinter dem Übernachtungsort führte der Weg in einen typischen Küstenwald mit hohen Kiefern und sehr starken Buchen.

06.05.2013 eine 95km Tour von Wicie (Nähe Darlowo) über Ustka, Objazda nach Izbica (Nähe Leba)

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Einer der gemütlichsten Campingplätze bisher auf unserer Tour, klein aber fein. Nach dem bekömmlichen Abendtrunk des Vorabends haben alle super geschlafen! Und es fällt uns schwer, bei einem nebeligen Morgen aus den Schlafsäcken zu kriechen. Ein allmorgendliches Bedürfnis hilft aber ungemein, diese schwere Hürde zu nehmen. Ein benachbarter Tierpark, mit einheimischen und exotischen Vögeln bietet am Morgen ein illustres Gezwitscher.

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